California Travel Diary Pt. 1 – First impressions in the land of my dreams

2 comments

Tuesday, 23th June 2015. This was a special day which I had highlighted in my calendar for a longer time. One of my biggest and longest dreams came true. Our trip to California.
We, that’s my dad and me. I got this trip as a present from my parents for my graduation. And now the time has finally come.

At about 6 a.m.  the cab driver picked us up to get us to the airport. In Amsterdam, we had our layover of about 3 hours and then we directly flew to Los Angeles. The fact that “Los Angeles” was written on my boarding pass made my heart leap for joy. And then our journey really started.

You won’t believe me but in retrospect the time just flew by. If I’m thinking about what I’ve done during the flight, I have the impression that I’ve either been eating or just doing nothing.
Even though my hand baggage was filled with books, notebooks, pens and my iPod, I didn’t really use any of this.
You can read here, how I survived my first long distance flight.

Step by step we came closer to America. After we saw nothing but water (Atlantic), we crossed Greenland (which was so beautiful from above) and then Canada. At this time I observed almost every minute the little computer on my front seat just to see when we arrived above the United States.
After a couple of time the time has come: I was in the USA – or to be more precisely above the USA, but it still counts, doesn’t it?
We overflew different states (Montana, Wyoming, Utah and Nevada) and finally we reached California.
En route I saw so many beautiful and different landscapes like I’ve never seen before. There were snowy mountains, mountain ranges, turquoise lakes and reddish deserts.
And of course I should not forget to mention the legendary Hollywood Hills.

The small digital airplane on the monitor in front of me approached the airport LAX in one second intervals.  The “distance to Los Angeles” decreased very quickly whereas my anticipation to the “City of Angels” increased every second. The initial distance which was 5500 miles (9000km) now came to less than a mile (that’s what the little screen told me).
10 hours 55 minutes were now only 5.
The lady in our seat row snapped her book shut and put it in her bag. She was home now.
In contrast to her, we were far away from home and only just at the beginning of our trip.

In the last minutes before our landing I couldn’t believe my eyes.
Everything seemed so unreal. Just like a dream.
The houses were getting bigger, I saw streets and approached to the earthly life.
I looked at crowded highways, I saw the Hollywood Hills and the quadratic arranged neighborhoods.
The houses became mansions; they got bigger and bigger. Many had their own pool with a big garden.
For years I’ve looked at these streets on Google Earth and now I was finally here. Live.

 

After the landing I exchanged sweatpants and t-shirt for shorts and a top. Then we went outside and I felt the LA air for the first time.
The sun was shining, the sky was blue and the weather was comfortably warm – a perfect start.

The first noise I heard was blaring horns. A lot of it.
Myriad cars drove back and forth, parked for a short time or loaded in some people that have just arrived.
It was crowded. People milled frantically around with their luggage or waited for their shuttle bus to take them to their hotel or car rental.
The first thing I did was just taking it all in and watching.
It immediately attracted my attention that almost all the cars were much bigger than the ones in Germany.
Scarcely anybody had a small car. I saw big Land Rovers, typical American cars like we see them in movies and even a limo passed by. I asked myself if I had luck and maybe see a celebrity on my first day. Unsurprisingly, the panes were darkened and I couldn’t see anything.
While we were waiting, a cool convertible passed by and stopped in front of the terminal.
Probably to fetch some people, too.
Behind the wheel were sitting two tanned guys wearing a cap and a tank top with loud music in the background. Probably they just came from the beach. Typical Californian.
In the distance I saw a real American flag, flapping in the wind.
I took a deep breath.
I arrived.


Erste Eindrücke im Land meiner Träume

Dienstag, 23. Juni 2015. Diesen Tag hatte ich mir schon länger im Kalender markiert. Einer meiner größten und längsten Träume wurde wahr. Unsere Reise nach Kalifornien. Wir, das sind mein Vater und ich. Ich hatte diese Reise als Geschenk zum bestandenen Abitur von meinen Eltern bekommen und nun war es soweit.

Gegen 6 Uhr morgens wurden wir vom Taxi abgeholt, welches uns zum Flughafen brachte. Zuerst einmal ging es nach Amsterdam, von wo aus wir weiter nach Los Angeles flogen. Allein schon, dass auf meiner Boarding Karte der Name Los Angeles stand, ließ mein Herz höher schlagen.
Und dann ging es tatsächlich los.

Man mag es kaum glauben aber im Nachhinein verging die Zeit wirklich wie im Flug. Wenn mich jetzt so zurück erinnere, habe ich das Gefühl, ich habe die entweder gegessen oder einfach nichts getan.
Obwohl ich eine riesige Handgepäckstasche mit lauter Büchern, Notizheften, meinem iPod und Schreibzeug dabei hatte, habe ich im Endeffekt kaum etwas davon gebraucht.
Wie ich meinen allerersten Langstreckenflug überlebt habe, kannst Du hier nachlesen.

Schritt für Schritt kam ich Amerika näher. Nachdem wir erst einmal nichts als Wasser gesehen und den Atlantik überquert haben, flogen wir über Grönland (was aus der Luft wunderschön aussah) und schließlich Kannada. Fast minütlich schaute ich auf der Karte im kleinen Bildschirm meines Vordersitzes nach, wann die Grenze endlich zu sehen war.
Dann war es soweit und ich war in den USA – genauer gesagt über den USA, aber das zählt doch, oder?
Wir flogen über die verschiedenen Bundesstaaten hinweg, ließen Montana, Wyoming, Utah und Nevada hinter uns (unter uns) und erreichten schließlich Kalifornien.
Unterwegs habe ich so viele schöne und verschiedene Landschaften gesehen, wie ich sie noch nie  zuvor gesehen habe. Von schneebedeckten Bergen, über Gebirgsketten, türkisen Seen, bis hin zu rötlichen Wüsten war fast alles dabei.
Nicht zu vergessen natürlich die legendären Hollywood Hills.
Das kleine digitale Flugzeug auf dem Bildschirm vor mir näherte sich im Sekundentakt unserem Zielflughafen LAX. Während sich die distance to Los Angeles zügig verringerte, so vergrößerte sich im Gegensatz dazu meine Vorfreude auf die „City of the Angels“, ebenfalls im Sekundentakt. Nun war unser Zielort nicht mehr wie am Anfang über (5500 Meilen) 9000km weit entfernt, sondern unser Computer sagte uns etwas von weniger als einer Meile.
Die anfänglichen 10 Stunden 55 Minuten verringerten sich auf stolze 5 Minuten.
Eine Frau, die in unserer  Reihe saß, klappte ihr Buch zu und packte es in ihre Tasche. Sie war zu Hause.
Wir hingegen waren weit, weit weg von zu Hause und unsere Reise hatte gerade erst begonnen.

Als die letzten Minuten bis zu unserer Landung angebrochen waren, schaute ich wieder aus dem Fenster und traute meinen Augen nicht.
Alles wirkte so unreal. Wie im Traum.
Die Häuser wurden größer, ich sah Straßen und näherte mich wieder dem irdischen Leben.
Ich blickte auf die überfüllten Highways, sah die Hollywood Hills und die quadratisch angeordneten Wohnsiedlungen. Die Häuser wurden zu Villen, immer größer und größer. Viele Häuser besaßen einen riesigen Garten mit Pool.
Jahrelang habe ich mir diese Bilder bei Google Earth angeschaut und nun war ich endlich da. Live.

Nach unserer Landung tauschte ich erst einmal Jogginghose und T-Shirt gegen Shorts und Top, bevor es nach draußen ging und ich zum ersten Mal L.A. Luft schnupperte.
Die Sonne schien, der Himmel war blau und es war angenehm warm – ein perfekter Start.
Das erste was mir auffiel bzw. was ich zu hören bekam war Gehupe. Und zwar reichlich viel davon. Unzählige Autos fuhren hin- und her, parkten kurz oder sammelten Leute ein, die gerade gelandet waren.
Es war voll. Menschen mit ihren Koffern und Gepäckwagen rannten wild umher oder warteten auf ihren Shuttlebus, der sie zum Hotel oder zur Autovermietung brachte.
Ich musste erst einmal alles auf mich wirken und sacken lassen. Und beobachtete.
Direkt fiel mir auf, dass die Autos wesentlich größer waren, als ich es in Deutschland gewöhnt bin.
Kaum jemand fuhr einen kleinen Wagen. Ich sah große Land Rover, typisch amerikanische Autos wie man sie aus Filmen kennt und sogar Limousinen fuhren vorbei.  Ich fragte mich, ob ich das Glück hatte direkt am ersten Tag eventuell sogar auf einen Promi zu stoßen. Leider waren die Scheiben – wie nicht anders erwartet – abgedunkelt und man konnte nichts erkennen.
Während wir warteten, fuhr ein Cabrio vorbei und hielt am Terminal. Vermutlich ebenfalls, um Anreisende abzuholen. Hinterm Steuer saßen zwei braungebrannte Typen mit Cap und Muskelshirt und laut aufgedrehter Musik. Wahrscheinlich kamen sie gerade vom Surfen vom Strand.
In der Ferne sah ich zum ersten Mal eine amerikanische Flagge an einem Mast hängen, die sich im Wind hin und her bewegte.
Ich atmete einmal tief ein und aus.
Ich war angekommen.

2 comments on “California Travel Diary Pt. 1 – First impressions in the land of my dreams”

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s